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Notrufsäulen sorgen weiter für mehr Verkehrssicherheit an den
Autobahnen
Vermittlungszentralen rund um die Uhr besetzt
Berlin. (AVS) Die Notrufvermittlung für die mehr als 16.000
Notrufsäulen entlang der Bundesautobahnen ist auch in den
kommenden zehn Jahren gewährleistet.
Nach einer europaweiten Ausschreibung hat das
Bundesverkehrsministerium diese Aufgabe ab dem 1.1.2009 erneut
dem Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft
Dienstleistungs GmbH (GDV DL) übertragen. Die GDV DL nimmt die
Notrufvermittlung bereits seit 1999 wahr.
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee
sagte dazu am 17. September 2008 in
Berlin:
"Immer mehr Menschen sind mit einem Handy unterwegs,
trotzdem bleiben die orangefarbenen Säulen für die
Verkehrssicherheit auf unseren Autobahnen auch in Zukunft
unverzichtbar. Verkehrsteilnehmer, die eine Panne haben oder
andere Hilfe brauchen, werden zügig an die Rettungsstellen
oder die benötigten Hilfsorganisation vermittelt. Durch die
exakte und automatische Erfassung der Standortdaten sparen die
Rettungskräfte viel Zeit. Das kann Leben retten."
Im vergangenen Jahr wurden 250.000 Notrufe registriert. Die
Notrufvermittlungszentralen sind rund um die Uhr in mehreren
Sprachen erreichbar. |